Für größere Unternehmen und Konzerne gehört es heute zum Standard, eine eigene Lernplattform zu betreiben. Doch auch mittelständische Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter ständig weiterbilden und suchen nach einer kostengünstigen Lösung. Macht es für Ihr Unternehmen Sinn, eine eigene Lernplattform einzurichten? Welche Alternativen gibt es?

E-Learning ist leider immer noch ein Bereich, an den sich nicht jedes Unternehmen herantraut. Dabei ist es effizient und einfach, eine eigene Lernplattform zu betreiben. Doch fragen sich viele, warum nicht einfach bei Workshops und Seminaren bleiben? Beides hat seine Berechtigung, doch zunächst hier die Vorteile des E-Learnings:

Vorteile E-Learning

Mitarbeiter können ...

- das E-Learning-Angebot in Leerlaufzeiten nutzen
- selbst bestimmen, was sie wann lernen wollen
- E-Learning-Module beliebig oft wiederholen
- an jedem Ort lernen
- kostengünstiger geschult werden

Gleichzeitig können Sie

- besser nachvollziehen, was Ihre Mitarbeiter mit Erfolg gelernt haben
- Kosten für Seminare einsparen, insb. auch Fahrt und Übernachtung
- E-Learning-Module leicht anpassen und aktualisieren
- neue Informationen sehr schnell zu Ihren Mitarbeitern bringen

Damit E-Learning aber gerne genutzt wird und auch effizient ist, können Inhalte nicht einfach so aneinander gereiht und in einer Art Präsentation weitergegeben werden. Nutzbringende E-Learning-Module beachten Didaktik (Lehrtheorien), wählen Medien gut aus, nutzen Interaktivität und Quizze zum Einüben. Für interaktive Lernmodule brauchen Sie außerdem ein Autorentool und schließlich eine Plattform, auf der Sie die Inhalte bereit stellen.

Selbstverständlich können Sie auf eine externe Beratung verzichten und selbst die nötigen Schritte durchlaufen, um zu einer guten Entscheidung zu gelangen, welche nachhaltig für den Erfolg Ihrer neuen E-Learning-Lösung sorgt. Wenn Learnblend Sie beispielsweise berät, geht es im ersten Schritt um die Analyse Ihres Bedarfs, Ihrer Ziele, der vorhandenen technischen Infrastruktur und bereits implementierter Trainings-Maßnahmen sowie um Ihr Budget. Anschließend erhalten Sie Empfehlungen bezüglich der folgenden Punkte:

Auswahl der Lernplattform

Die E-Learning-Module brauchen ein Zuhause. Sie haben hierfür mehrere Möglichkeiten.

a) Die eigene Lernplattform - LMS

Die klassische E-Learning-Lösung ist eine eigene Lernplattform, ein sog. LMS (Learning Management-System). Ein LMS empfiehlt sich dann, wenn sie eine große Anzahl an klassischen E-Learning-Modulen nutzen, die mit einer Schnittstelle für LMS kommen (z. B. SCORM).

In eine Lernplattform können Sie darüber hinaus auch Videos, Audio, PDFs zum Download, etc. einstellen und Kurse aus verschiedenen Inhalten zusammenstellen.

In einem LMS können Sie außerdem die Nutzer verwalten. D. h. auf der einen Seite können Kurse angelegt und verwaltet werden. Auf der anderen Seite können die Nutzer verwaltet werden und Lernfortschritte können getrackt werden. Sie können jedem Mitarbeiter bestimmte Kurse freischalten und nachvollziehen, ob diese (mit Erfolg) angesehen wurden.

Lerner können auch selbst sehr gut sehen, welche Kurse sie noch durchlaufen müssen und wie weit sie in einzelnen Kursen bereits gekommen sind. Ein LMS verwaltet außerdem für Sie Fragen der Zertifizierung, also Erfolgkontrolle, Bescheinigungen hierüber, Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung bzw. Urkunde, etc.

Ein LMS ist eben auf die Verwaltung von Lerninhalten spezialisiert, so wie ein CMS auf die Verwaltung von Content und ein DMS auf die Verwaltung von Dokumenten und ein CRM auf die Verwaltung der Kundenbeziehungen spezialisiert ist. Es sorgt für technisch einwandfreie Abläufe und erleichtert Ihnen die Verwaltung und Abläufe des Lernens.

b) Online-Lösungen für E-Learning

E-Learning-Module können auch in eine Online-Plattform integriert werden, z. B. als Flash oder html5-Datei. Dies geschieht meist im Intranet. Hier gibt es zwar auch die Möglichkeit, die Nutzung zu tracken und durch ein Content Management System die Kurse zu verwalten, aber es fehlt Ihnen die Kursverwaltung und die Verwaltung der Lerner. Diese Lösung lohnt sich dann, wenn Sie das Lernen nicht überwachen wollen und wenn Sie eher weniger Online-Kurse haben.

Spezielle Funktionen müssen programmiert werden.

Es gibt neue Lösungen für Content Management Systeme, die Sie auf Ihre Anforderungen hin auf Features überprüfen müssen.

c) E-Learning-Inhalte direkt teilen

Im Grunde können Sie auch auf einem Laufwerk Ihren Mitarbeitern Kursdateien zugänglich machen. Das hängt dann eher von der Organisation in Ihrem Unternehmen ab. Sie haben wenig Möglichkeiten, Kurse und Lerner zu verwalten und müssen eine Lösung finden, die Inhalte vor Veränderungen zu schützen. Den Lernfortschritt können Sie so nicht sehen, auch die Lerner müssen sich besser selbst verwalten, da sie so nicht sehen, welche Kurse sie schon bearbeitet haben oder wie weit. Es ist schwieriger, Mitarbeiter so zu motivieren.

Sie können einzelne PowerPoint-Dateien, Flash-Module, Videos, etc. natürlich auf herkömmlichen Wegen verteilen. Die Herausforderungen sind hier

- Verwaltung der Inhalte (Dokumentenmanagement)
- Verwaltung der Lerner
- Motivation der Lerner, selbsttätig diese Dokumente zu nutzen

Auswahl eines Learning Management Systems (LMS)

Moodle:

Open Source, kostenfrei. Moodle hat sich weiterentwickelt und bietet heute umfangreiche Funktionalitäten. Wenn Sie allerdings das Aussehen von Moodle Ihrem Corporate Design nahtlos anpassen wollen, brauchen Sie hierfür in der Regel einen Spezialisten. Sie installieren Moodle auf Ihrem eigenen Server und können die Lernplattform dann ohne Einschränkungen anpassen und verwalten.

Open Olat:

Ebenfalls Open Source, aber sie ist schwieriger anzupassen. Dafür sind Funktionalitäten und Aussehen sowie das Responsive Design Moodle überlegen. Learnblend bietet Ihnen hier viele Vorteile für die Zusammmenarbeit mit Spezialisten - den Entwicklern dieser empfehlenswerten Lernplattform. Auch Open Olat wird auf Ihrem eigenen Server installiert, aber es ist komplexer in der Anpassung. Hierfür empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit der Agentur, die Open Olat mit entwickelt hat.

SAP WPB:

wenn Sie SAP-Lösungen nutzen, lohnt es sich auf jeden Fall, sich von Learnblend diesbezüglich beraten zu lassen. Mit dem Workforce Performance Builder, erstellen Sie im Handumdrehen E-Learning-Module und können diese nahtlos verwalten. SAP war einer der ersten Anbieter für E-Learning-Lösungen auf dem deutschen Markt überhaupt, hat andererseits aber in jüngster Zeit brandneue Lösungen integriert, die eben auch nahtlos zu den HR-Lösungen der SAP passen.

Für die Tools Adobe Captivate und Articulate Storyline gibt es jeweils Cloud-Lösungen.

Auswahl des Autorentools

Die E-Learning-Module müssen natürlich auch erstellt werden. D. h. Sie haben zwei Möglichkeiten: Sie können E-Learning-Module einkaufen bzw. Nutzungsrechte erwerben und in Ihre Lernplattform einbinden. Oder Sie erstellen diese selbst. Um ein E-Learning-Modul für ein LMS so produzieren, benötigen Sie ein Autorentool, das interaktive Lernmodule erstellt und diese mit einer Schnittstelle wie SCORM ausliefert. Aktuelle Autorentools bieten die Ausgabe wahlweise mit einer solchen Schnittstelle (SCORM, TIN CAN, ...) oder auch als Flash- oder html5-Datei an, außerdem gibt es eine Ausgabe als Word- oder PDF-Datei, bei Adobe Captivate auch als Video. Beachten Sie: bei html5-Dateien sind einige Funktionen eingeschränkt. Diese müssten von Hand programmiert werden, wenn sie auf solche Funktionen nicht verzichten wollten.

Autorentools bieten außerdem Funktionen für die Erstellung von Screenrecordings, Screenshots und Tonaufnahmen an.

Gängige Autorentools sind:

- Adobe Captivate
- Lectora
- Articulate Storyline
- SAP Workforce Performance BuilderAdobe Captivate

Sie zählen zu Rapid E-Learning Tools, haben ihre Funktionalitäten in der letzten Zeit aber stark erweitert, sodass eigentlich kaum etwas fehlt. D. h. Sie können Interaktionen und Quizze selbst erstellen, ohne programmieren zu müssen.

Wenn Sie allerdings individuelle Abläufe benötigen und komplexe Animationen, müssen Sie diese extern erstellen. Anschließend können Sie Ihre Videos, Animationen, etc. dann mit dem Autorentool in Ihr E-Learning-Modul einbinden.

Wenn Sie wollen, dass E-Learning-Module von ihren Mitarbeitern erstellt werden, die dies nicht all Full Time-Job machen und hierin keine Vorkenntnisse haben, bedenken Sie bitte, dass zum E-Learning mehr gehört, als eine PPT-Präsentation zu erstellen. Geben Sie den Mitarbeitern in Ihrem Haus, die mit der Erstellung von E-Learning-Modulen betraut sind, alle nötigen Ressourcen an die Hand, insb. wenn diese dies neben anderen Aufgaben erledigen sollen. Dazu gehört die Schulung im Umgang mit dem Autorentool, aber auch didaktisches Wissen, Expertise im Erstellen von Konzepten, Drehbüchern und ggf. Storyboards für die Produktion von Filmen oder Animationen. In jedem Fall ist Basiswissen zum Thema Interaktion, Lernziele, etc. sehr wichtig. Schließlich sollten Sie und Ihre Mitarbeiter etwas zum Thema Projektmanagement von der Produktion von E-Learning-Kursen wissen.

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